Seminar: Ortsteile – Fit für den demografischen Wandel

Auch im Schwarzwald-Baar-Kreis ist der demografische Wandel und sein Einfluss auf die Regionen und Kommunen spürbar. Im Rahmen der Demografiestrategie, die 2013 durch den Kreistag beschlossen wurde, beteiligt sich der Schwarzwald-Baar-Kreis am Projekt „Demografie-Netzwerk“ des EU-Förderprogramms Interreg V Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein. Ziel der Initiative ist es, im Austausch untereinander und grenzüberschreitend den demografischen Wandel aktiv zu gestalten.

Bürgermeister*innen und Ortsvorsteher*innen wird innerhalb des Projekts im Schwarzwald-Baar-Kreis eine Seminarreihe zum Thema „Ortsteile – fit für den demografischen Wandel“ angeboten. Bereits im November letzten Jahres fand ein Basisworkshop dazu statt, bei dem Ziele formuliert, Handlungsfelder priorisiert und Szenarien entwickelt wurden.

Konkret wurde es am 11. März 2017 im Aufbauworkshop: Unterstützt von Best-Practice-Beispielen konnten die Anwesenden Themen und Vorhaben auswählen, erste Schritte planen und im Austausch mit Kolleg*innen weiterentwickeln.

Nach einer Begrüßung durch Landrat Sven Hinterseh gab Hanna Kasper von translake einen Input zum Thema Kooperation und stellte gute Beispiele dazu vor.  Im anschließenden Rundgang durch die Best-Practice-Beispiele wurden Themenbereiche aufgegriffen, die die Teilnehmenden im Vorfeld als für sich bedeutsam gemeldet hatten. Unterschiedlichste Umsetzungen aus den Bereichen Nachverdichtung / Innenverdichtung / Leerraumnutzung, Kinder & Familie, Wohnen im Alter, Mobilität, Nahversorgung & Dorfkneipe, Sanierung, soziales Miteinander & bürgerschaftliches Engagement, städtische Maßnahmen und Vereine dienten als Inspiration für die eigene Problemlösungsstrategie.

Nach kurzer Beratungsphase mit Kolleg*innen erarbeiteten die Teilnehmer*innen an vorbereiteten Plakaten einzelne Schritte der Umsetzung ihres Vorhabens. Dabei immer im Hinterkopf: Mögliche Kooperationen im Ortsteil, im Gesamtort und interkommunal, um aktiv von den Vorteilen solcher Partnerschaften zu profitieren. Unterstützt wurden sie dabei durch gegenseitige Beratung, durch Hilfe der Landkreismitarbeitenden und translake.

translake bietet nach der ersten Umsetzungsphase (ca. nach sechs Monaten) ein Monitoring an, bei dem gelungene Erfahrungen geteilt werden können, die bisherige Arbeit ausgewertet wird und ein Austausch über aufgetretene Schwierigkeiten stattfinden kann.

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