Bürgerbeteiligung

Großgruppenmoderation

Kooperationen

Weiteres

Bürgerbeteiligung

Freibad Gottmadingen

Freibad Gottmadingen

Grenzenloser Badespaß bei begrenztem Budget

Michael Klinger, Bürgermeister von Gottmadingen: „Wir haben bei der Neuplanung unseres Freibads aktiv auf Bürgerbeteiligung gesetzt. Und die Bürger haben mit ihrem Wissen und ihrer Ortskenntnis die Expertise der Planer sehr gut ergänzt.“ Die Zusammenarbeit zwischen Bürgern, Politik und Verwaltung habe zu einer guten Lösung geführt, die zudem innerhalb des Finanzrahmens liege. Denn: „Bürgerbeteiligung ohne finanziellen Rahmen kann jeder“. Eine kostspielige Sanierung hätte andere bereits geplante Investitionen verzögert, aber ohne Sanierung hätte das Bad schließen müssen. Dagegen hatten gut 600 Bürger protestiert. Der umfassende Bürgerbeteiligungsprozess hat dazu geführt, dass viele Gottmadinger die schwierige Entscheidung mitgetragen haben und sich nun in ihrem komplett sanierten kommunalen Höhenfreibad erfrischen können. Im Juli 2015 wurde es wiedereröffnet – rechtzeitig vor Beginn der Sommerferien!

Welche Wirkung haben wir erzielt?

Die Bauzeit konnte um ein Jahr verkürzt werden, weil die ausführliche Planung im Vorfeld den Abstimmungsaufwand während der Bauphase gesenkt hat. Vergleichbare Bädersanierungen, die auf herkömmliche Weise ohne Bürgerbeteiligung geplant werden, dauern üblicherweise ein Jahr länger.

Es stellte sich heraus, dass gut informierte und engagierte Bürger Verständnis für finanzielle Einschränkungen haben und verantwortungsbewusste Entscheidungen treffen.

Das Fazit eines Teilnehmers fasst treffend zusammen: „Das Gefühl der Bürger, wir helfen mit und denken mit, war stark. Jetzt haben wir ein Bad nach Wunsch der Bürger. Alle konnten mitdenken, eigene Überlegungen einbringen und mithelfen. Ein großartiges Erlebnis. Gottmadingen kann stolz auf seine Bürgerschaft sein.“

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eNewsletter Netzwerk Bürgerbeteiligung 03/2014 zum Höhenfreibad Gottmadingen

Demografie-Strategie

Demografie-Strategie (Leuchtturm BB)

Wie gestalten wir unsere Zukunft, wenn wir weniger, älter und bunter werden?

Der demografische Wandel mit seinen Folgen ist in der Region Schwarzwald-Baar deutlich zu spüren: Es gibt zunehmend mehr alte und gleichzeitig weniger junge Menschen.

Was bedeutet das für die Daseinsvorsorge, das heißt für die Infrastruktur, Kindergärten und Schulen, ambulante Pflegedienste, ärztliche Versorgung, für die Einkaufsmöglichkeiten und den Wirtschaftsstandort?

Um den demografischen Wandel positiv zu gestalten, hat die Landkreisverwaltung gemeinsam mit den Städten, Gemeinden, Bürgern und weiteren Akteuren die Demografie-Strategie erarbeitet.

Was haben wir erreicht?

Die Bürger bekamen zum ersten Mal die Gelegenheit, die Demografie-Strategie des Landkreises direkt zu beeinflussen. Das im Rahmen der Bürgerbeteiligung bearbeitete Strategiepapier hat der Kreistag einstimmig verabschiedet. Eine Veranstaltung zum Monitoring alle zwei Jahre begleitet die Umsetzung der Demografie-Strategie.

„Wir haben es geschafft, dass sich auch Personen aktiv beteiligt haben, die bislang noch nicht im Sinne bürgerschaftlichen Engagements tätig waren“, erklärte Ulrike Gfrörer, Sozialplanerin des Schwarzwald-Baar-Kreises. Der Staatsanzeiger Baden-Württemberg hat das beispielhafte Vorgehen mit dem ersten Platz beim landesweiten Wettbewerb „Leuchttürme der Bürgerbeteiligung“ ausgezeichnet.

Weitere Informationen

Schwarzwald-Baar-Kreis: Demografie-Strategie

Hängebrücke Rottweil

Fußgängerbrücke Rottweil

Befürworter und Gegner arbeiten zusammen

Seit Dezember 2016 steht in Rottweil der Testtturm von Thyssen-Krupp, das mit 246 Metern höchste Gebäude in Baden-Württemberg. Derzeit diskutiert die Stadt über den Bau einer Fußgängerhängebrücke zwischen dem Turm und dem historischen Stadtkern. Die Brücke wäre eine der weltweit längsten Hängebrücken für Fußgänger und könnte die Stadt für Einwohner und Besucher noch attraktiver machen. Die Stadt Rottweil hat in einer Einwohnerversammlung über das Projekt informiert und mit den Anwohnern gesprochen. Gemeinderat und Stadtverwaltung haben eine Dialoggruppe ins Leben gerufen, um den weiteren Prozess nachvollziehbar und transparent zu gestalten, und rund fünfzig Personen dazu eingeladen: Vertreter des Gemeinderats und der Behörden (z.B. Denkmalschutz), Vertreter gesellschaftlich relevanter Gruppen (z.B. Vereine, Schülervertretungen), Fachleute aus der Verwaltung, Anwohner und zufällig ausgewählte Bürger.

Was haben wir erreicht?

In drei gemeinsamen Runden in der Stadthalle hat die Dialoggruppe zur geplanten Fußgängerhängebrücke in Rottweil ihre Empfehlungen erarbeitet. Themen waren unter anderem die Eingangsbereiche, Verkehrswege, die touristische Entwicklung und ein Sicherheitskonzept. Der Gemeinderat wird das Papier bei seinen weiteren Planungen berücksichtigen.

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Stadt Rottweil: Fußgängerhängebrücke 

Alle Projekte Bürgerbeteiligung

  • Ortsmitte Öhningen (2017)
  • Älter werden im Quartier (2016-2018)
  • Bürgercafé „Gailingen mobil“ (2016-2017)
  • Leitbild Tengen 2030 (2016-2017)
  • Dialoggruppe Fußgängerhängebrücke Rottweil (2016)
  • Nutzerbefragung Kinderkulturzentrum KiKuZ/Kita Raiteberg Konstanz (2016)
  • Strategie für Bürgerbeteiligung Kressbronn (2016)
  • Flüchtlinge/Neue Nachbarn Engen (2015-2016)
  • Zukunftsstadt – Quartiere von morgen (2015-2016)
  • Sanierung Eichendorffschulverbund Gottmadingen (2014-2017)
  • ZukunftsWerkStadt 2.0 – Nachhaltige Stadtentwicklung Konstanz (2014-2015)
  • Kulturgespräche zum Kulturleitbild Radolfzell (2014)
  • Workshop „Grundlagenerarbeitung Netzwerk bürgerschaftliches Engagement“ (2014)
  • Leitbildentwicklung Stadt Stein am Rhein (2013-2015)
  • Weiterentwicklung Modellschule Bildungszentrum Markdorf (2013-2014)
  • Bürgerwerkstatt und Spitzenforschung (2013)
  • Demografiestrategie für den Landkreis Schwarzwald-Baar (2013)
  • Überplanung Gewerbegebiet Billenweiher/Rheingarten (2013)
  • Grünabfallentsorgung Konstanz (2013)
  • Sanierung Höhenfreibad Gottmadingen (2013)
  • Ortsmitte Konstanz-Dettingen (2013)
  • Ortsmitte Konstanz-Litzelstetten (2013)
  • BMBF-Forschungsprojekt ZukunftsWerkStadt I für die Stadt Konstanz (2012-2013)
  • Rheinuferpark Diessenhofen-Gailingen (2008-2009)

Großgruppenmoderation

Symposium Zukunftsstadt

Wie wollen und können wir im Jahr 2030 wohnen und leben? Bürger erarbeiten die Vision für Quartiere der Zukunft.

Die Stadt Konstanz beteiligte sich am Wettbewerb Zukunftsstadt, den das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ausgerufen hatte. Im Rahmen des Wettbewerbs fand das Symposium „Zukunftsstadt Konstanz – Quartiere von morgen“ in Konstanz statt. Gut 350 Bürger nahmen engagiert am Symposium teil und erarbeiteten gemeinsam zu verschiedenen Themen Ideen und Visionen für das Jahr 2030.

Was haben wir erreicht?

Ziel des Symposiums „Zukunftsstadt Konstanz – Quartiere von morgen" war es, einen Austausch zwischen Fachleuten und Bürgern unter Begleitung der Wissenschaft zu initiieren und Inhalte für eine Vision für das Jahr 2030 zu sammeln. Die überaus große Resonanz und das positive Echo auf die Veranstaltung zeigen, dass die Bürgerschaft gut angesprochen werden konnte. Viele Ideen bildeten die Grundlage für die Formulierung einer Vision für Quartiere von morgen, die im weiteren Prozess der Zukunftsstadt als Richtschnur dienen wird.

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Stadt Konstanz: Symposium mit Bürgerbeteiligung

Grenzenlos nachhaltig

Die Bedeutung der Agenda 2030 und der globalen Nachhaltigkeitsziele für Kommunen

Ende 2015 hat die UNO die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung beschlossen. Sie umfasst 17 Nachhaltigkeitsziele mit insgesamt 169 Unterzielen. Im Gegensatz zu den alten Entwicklungszielen sind jetzt auch die Industriestaaten beim Thema Nachhaltigkeit gefragt. Die Kommunen werden verpflichtet, Nachhaltigkeit in allen Bereichen zu integrieren.

Was haben wir erreicht?

Inputs, Diskussionen und Gesprächsrunden gaben viel Raum für einen Austausch der Teilnehmenden. Chancen, Stolpersteine und mögliche Vorgehensweisen für die kommunale Ebene wurden gemeinsam erarbeitet und in die Kommunen getragen. Die "Servicestelle Kommunen in der Einen Welt" der "Engagement Global gGmbH" hat die Konferenz mit Unterstützung der translake GmbH organisiert. Weitere Kooperationspartner waren die Stadt Konstanz, die Internationale Bodenseekonferenz, der Internationale Städtebund Bodensee und die Bodenseestiftung. Gefördert und finanziert wurde die Veranstaltung vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Weitere Informationen

Dokumentation zur Veranstaltung „Grenzenlos nachhaltig“

Foto Nachhaltigkeit © Christian Hass

Wirtschaftskonzil

 

Reform der Wirtschaft – mutig und erfrischend anders

Während des Wirtschaftskonzils am 30. April 2015 machten sich über 500 Entscheidungsträger aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in sechs verschiedenen Foren Gedanken über die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen der Wirtschaft. „Die Bodenseeregion spielt in den Bereichen Innovation, Nachhaltigkeit und wissensbasierter Wirtschaft in der ersten Liga. Gleichzeitig ist sie eine Modellregion erfolgreicher grenzüberschreitender Zusammenarbeit“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann zum Auftakt. Über die Tatsache, dass neue Modelle für Wirtschaft, Politik und Gesellschaft gefragt sind, um den Wohlstand auch für die Zukunft zu sichern, herrschte weitgehende Einigkeit. Über das „Wie“ wurde hingegen heiß diskutiert.

Was haben wir erreicht?

Im Rahmen des von translake konzipierten und moderierten Forums „Reform der Wirtschaft“ standen namhafte Unternehmer und Experten aus der Bodenseeregion zu Konzil-Audienzen für die Teilnehmenden zur Verfügung. Gemeinsam ergründeten sie, welche Modelle für eine zukunftsfähige Wirtschaft denkbar sind, wie diese vorangebracht werden können, welche Schritte gegangen werden müssen etc. Der Austausch gab den Teilnehmenden vielfältige Hinweise und Anregungen, die sie in die eigenen Unternehmen und Organisationen transferieren können.

Weitere Informationen

Baden-Württemberg: Erstes Internationales Wirtschaftskonzil in Konstanz

Wirtschaftskonzil Konzilstadt Konstanz

Alle Projekte Großgruppenmoderation

  • Forum „Arbeitgeberservices – gemeinsam besser“ (jährlich seit 2007)
  • Mitarbeiter- und Kundenworkshops dwp eG Ravensburg (seit 2010)
  • Workshops „Planungs- und Steuerungsprozesse“ Theater Konstanz (2017)
  • Älter werden im Quartier (2016-2018)
  • Bürgercafé „Gailingen mobil“ (2016-2017)
  • Konferenz zu Dorfentwicklung – Hohentannen (2016-2017)
  • Leitbild Tengen 2030 (2016-2017)
  • Seminare „Ortsteile fit für den demografischen Wandel “ für Ortsvorsteher des Schwarzwald-Baar-Kreises (2016-2017)
  • Workshops „Kinder- und Jugendbeteiligung Konstanz“ (2016-2017)
  • Dialoggruppe Fußgängerhängebrücke Rottweil (2016)
  • Impulstag für Integrationsbeauftragte rund um den Bodensee (2016)
  • Klausurtagung HTWG Konstanz – Fakultät Maschinenbau (2016)
  • Klausur inpotron Schaltnetzteile GmbH  (2016)
  • Kongress des Netzwerks SONG – soziales neu gestalten (2016)
  • Strategie- und Planungsworkshop mit Jugendgemeinderat Engen (2016)
  • Tagung „Wege zum nachhaltigen Stadtquartier“ (2016)
  • Internationaler Unternehmeraustausch „Nachhaltig wirtschaften“ (2016)
  • Verwaltungsinterner Workshop Kanton Basel-Stadt für alle Führungskräfte (2016)
  • Workshop „Bürgerbeteiligung in kleinen Städten und Gemeinden“ (2016)
  • Workshop „Nachhaltige Stadtentwicklung“ Villingen-Schwenningen (2016)
  • Workshop mit dem Präventionsrat Konstanz (2016)
  • Symposium Zukunftsstadt – Quartiere von morgen (2015-2016)
  • Ergebniskonferenz „Den demografischen Wandel erfolgreich gestalten“ Schwarzwald-Baar-Kreis (2015)
  • Konferenz: „Grenzenlos nachhaltig – Europäische Kommunen im Vergleich“ (2015)
  • Wirtschaftskonzil (2015)
  • Eichendorffschulverbund Gottmadingen (2014-2017)
  • Seminare „Großgruppenmethoden“ Uni Konstanz (2014-2015)
  • ZukunftsWerkStadt 2.0 (2014-2015)
  • Bilanzveranstaltung 2000-Watt in St. Gallen (2014)
  • Kulturgespräche/Kulturleitbild Stadt Radolfzell (2014)
  • Monitoringveranstaltung „Rheinufergestaltung Gailingen-Diessenhofen“ (2014)
  • Dialogveranstaltung Bouleclub Konstanz (2014)
  • Leitbildentwicklung Stein am Rhein (2013-2015)
  • Bürgerwerkstatt und Spitzenforschung (2013)
  • Demografiestrategie für den Landkreis Schwarzwald-Baar (2013)
  • Gewerbegebiet Billenweiher/Rheingarten Konstanz (2013)
  • Grünabfallentsorgung Konstanz (2013)
  • Höhenfreibad Gottmadingen (2013)
  • Klausur Kantonales Amt für Industrie, Gewerbe und Arbeit Graubünden (2013)
  • Ortsmitte Dettingen (2013)
  • Ortsmitte Litzelstetten (2013)
  • Nachhaltige Party „Wir feiern - Hauptsache nachhaltig!“ (2013)
  • ZukunftsWerkStadt I (2012–2013)
  • Konvent Waldorfschule Konstanz/Kreuzlingen (2012)
  • Lehrerworkshop zur Konzilstadt (2012)
  • Regionalworkshop Allianz für Beteiligung „Beauftragte für Bürgerbeteiligung“ (2012)
  • Tag der Kommissionen der Internationalen Bodensee Konferenz – Modellregion für Nachhaltigkeit (2012)
  • Workshop mit dem Amt für Wirtschaft und Arbeit Thurgau (2012)
  • Strategieworkshop der Musikschule Schaffhausen (2011-2012)
  • Finissage „Städte gestalten Zukunft“ (2011)
  • Klausur AWO Baden (2011)
  • Workshops bei der Gesundheitspiazza (2011)
  • Konferenz „Chancen für Geringqualifizierte“ (2010)
  • Pädagogische Tage Jugendmusikschule Württembergisches Allgäu (2009-2011)
  • Forum „Ausbau und Fassade“, Gipserunternehmerverband der Ostschweiz (jährlich 2008-2016)
  • Rheinuferpark Diessenhofen-Gailingen (2008-2009)
  • Veranstaltung mit dem Dienst für politische Planung und Controlling St. Gallen (2008)
  • Veranstaltung für Nycomed Ausbildungsleiter (2008)
  • Tagungen Personalleiternetzwerk in der Bodenseeregion (2006-2014)
  • Zukunftskonferenz Bodensee (2006–2010)
  • Pädagogischer Tag Claude-Dornier-Schule (2006)

Kooperationen

Demografie-Netzwerk

Voneinander lernen, Erfahrungen austauschen und füreinander nutzbar machen

Der demografische Wandel ist eine Herausforderung, die nicht vor den Landesgrenzen haltmacht. In den Gebieten aller Netzwerkpartner (Schwarzwald-Baar-Kreis, Kanton Schaffhausen, Stadt Singen, Gemeinde Königsfeld, Gemeinde Tuningen) werden – ohne Zuzug – immer weniger Menschen leben. Die Bevölkerung wird älter und durch den Zuzug von Mitbürgern mit ausländischen Wurzeln heterogener. Das Demografie-Netzwerk ermöglicht, voneinander zu lernen, Erfahrungen und Erkenntnisse auszutauschen und zu diskutieren. Gefördert wird es von Interreg Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein, dem Regionalprogramm der Europäischen Union zur Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit.

Was haben wir erreicht?

Die Regionen und Kommunen begegnen dem demografischen Wandel aktiv und individuell. Der Austausch mit den Netzwerkpartnern setzt Impulse und bringt alternative Ideen ein. Ein Austausch von Fach- und Methodenwissen unter den Partnern findet statt.

Weitere Informationen

Interreg: Demografie-Netzwerk (ABH018)

Arbeitsmarkt Bodensee

Leben und Arbeiten am Bodensee

Das schlanke und flexible Netzwerk „Arbeitsmarkt Bodensee“ hat den Ausgleich der grenzüberschreitenden Arbeitsmärkte (A, CH, D, FL) zum Ziel. Dazu tauschen sich die Führungskräfte der öffentlichen Arbeitsmarktbehörden und anderer wichtiger Arbeitsmarktakteure regelmäßig auf strategischer Ebene aus. Sie schaffen so den Rahmen für die Auskunfts- und Beratungsservices der EURES-Berater in ihren Organisationen. Der Vorsitz wechselt jedes Jahr. 2017 hat Markus Bürgler (Amt für Volkswirtschaft, Fürstentum Liechtenstein) den Vorsitz übernommen, 2018 wird er an das Land Vorarlberg gehen. translake als koordinierende Stelle unterstützt das Netzwerk, um die Kontinuität seiner Arbeit bei den Vorsitzwechseln zu gewährleisten. Das Netzwerk Arbeitsmarkt Bodensee ist eingebunden in die "Kommission Wirtschaft der Internationalen Bodensee Konferenz (IBK)".

Was haben wir erreicht?

Ein grenzüberschreitender Austausch zwischen den Arbeitsmarktbehörden findet regelmäßig statt. So können gute Erfahrungen geteilt, Herausforderungen gemeinsam diskutiert und neue Wege gegangen werden.

Weitere Informationen

Arbeitsmarkt Bodensee

micelab: Bodensee

Wie sieht der Kongress der Zukunft aus?

Das Kooperationsprojekt micelab:bodensee (mice: meetings, incentives, conventions, events) hat zum Ziel, die Tagungs- und Kongresswirtschaft der Bodenseeregion nach vorn zu bringen. Heute kooperieren unter der Bezeichnung „micelab:bodensee – hybride Weiterbildungsplattform der deutschsprachigen Veranstaltungsbranche“ 13 Partner, Lead-Partner ist die Kongresskultur Bregenz GmbH. translake unterstützt das Netzwerk bei der Antragstellung und der Administration der Fördermittel sowie beim Projektmanagement.

micelab:bodensee besteht aus drei Modulen: micelab:explorer, micelab:experts und micelab:experience. Bei micelab:explorer Veranstaltungen forschen Experten der MICE-Branche zu Zukunftsthemen. Anschließend stellen Fachkräfte der Veranstaltungshäuser die Ergebnisse bei den micelab:experts auf den Prüfstand. micelab:experience ist der Kongress, bei dem die neuen Erkenntnisse der Forschungs- und Weiterbildungsmodule präsentiert und diskutiert werden.

Was haben wir erreicht?

Folgende Projektpartner arbeiten kooperativ an der Zukunft der MICE Branche in der Bodenseeregion: Bodenseeforum Konstanz, Convention Partner Vorarlberg, Graf-Zeppelin-Haus Friedrichshafen, Kongresskultur Bregenz GmbH, Lindau Tourismus & Kongress GmbH, Mainau GmbH, Meersburg Tourismus, SAL – Saal am Lindaplatz, Säntis Schwebebahn AG, St.Gallen Bodensee-Tourismus, Stadthalle Singen, Tagungs- und Kulturzentrum Milchwerk, Würth Management AG.

Dies verdient Unterstützung: Interreg V A Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein unterstützt micelab:bodensee mit Mitteln der Europäischen Union und der Schweiz.

Weitere Informationen

micelab: bodensee

Interreg V A Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein

Alle Projekte Kooperationen

  • Arbeitsmarkt Bodensee (seit 2015)
  • Weiterbildungskooperation Bodensee (seit 2008)
  • Interkulturelle Seminare für Auszubildende der öffentlichen Verwaltungen (seit 2006)
  • Begleitung Kooperation „Vielfalt am Bodensee“ der Integrationsbeauftragten (seit 2006)
  • Interreg-Projekt micelab:bodensee (2016–2018)
  • IBK Begegenungsprojekt Impulstag „Vielfalt am Bodensee“ (2016)
  • Interreg-Projekt Demografie-Netzwerk (2015–2018)
  • Interreg-Projekt Grenzüberschreitende Verkehrsverbesserung (2015-2017)
  • Interreg-Projekt Neugestaltung von Klein-Venedig (2015-2016)
  • Interreg-Projekt Meeting-Lab Bodensee (2015)
  • IBK Begegenungsprojekt „Monitoring Rheinuferpark“ (2014)
  • Zukunft:Wirtschaft Konstanz (2013–2016)
  • Leonardo-Projekt go&learnET (2013–2015)
  • Leonardo-Projekt go&learn (2012–2014)
  • Interreg-Projekt „2000-Watt-Gesellschaft Bodensee“ (2012–2014)
  • Interreg-Projekt EUROPAN (2012-2014)
  • IBK Begegenungsprojekt Statistikplattform Bodensee (2012)
  • Interreg-Projekt Vorbereitung Masterstudiengang Frühe Kindheit (2010-2011)
  • Interreg-Projekt „Städte gestalten Zukunft“ (2009–2011)
  • Interreg-Projekt Rheinufer Umsetzung (2009)
  • Interreg-Projekt Chancen für Geringqualifizierte (2008-2010)
  • Interreg-Projekt Städte gestalten Zukunft (2008-2010)
  • Interreg-Projekt Jahr der Wissenschaft 2009 (2008-2009)
  • Interreg-Projekt Internationale Schule Konstanz-Kreuzlingen (2008)
  • Interreg-Projekt Rheinufer Entwicklungsplanung Gailingen-Diessenhofen (2007-2008)
  • EURES Bodensee (2004–2014)
  • Interreg-Projekt Lernende Verwaltungen I (1998-2000)

Weiteres

Fördermittelberatung

Fördermittelberatung

Wir verfügen über vielfältige Erfahrungen im Bereich der Fördermittel – sowohl bei der Auswahl und Antragstellung als auch bei der Administration. Wir recherchieren für Projektideen – auch grenzüberschreitenden – nach Fördermitteln, z.B. bei Land, Bund, EU, Stiftungen und Vereinen. Darüber hinaus unterstützen wir unsere Projektpartner z.B. beim Kontakt mit dem Fördermittelgeber, bei der Kommunikation mit den Partnern, bei der Antragstellung (mit Budgetierung, Zeitplan und Verwertungsplan), bei der Erstellung von Abschlussberichten und beim Controlling.

Seminare Interkulturelle Kompetenz

Länderübergreifend interkulturelle Kompetenz erwerben

Regelmäßig planen und initiieren die Integrationsbeauftragten und Personalverantwortlichen der Städte Dornbirn, Schaffhausen, Singen, Radolfzell, Ravensburg, Friedrichshafen und Konstanz, des Landratsamts Konstanz und des Kantons Schaffhausen für ihre Auszubildenen Seminare zur interkulturellen Kompetenz. Die länderübergreifenden Seminare stehen auch den Auszubildenden weiterer Kommunen, Landkreise und Kantone aus Deutschland, Schweiz und Österreich offen und sind auf die Arbeit in Kommunen zugeschnitten. Organisiert werden sie von translake, vor Ort begleitet von den Integrationsbeauftragten der Städte und geleitet von Fachtrainern.

Was haben wir erreicht?

In der Regel werden vier Seminare pro Jahr angeboten, so dass bis heute schon über 600 Auszubildende daran teilgenommen haben. Die Seminare sind mittlerweile fester Bestandteil der Ausbildung in den beteiligten Verwaltungen und unterstützen die Teilnehmenden in ihrem – nicht nur – beruflichen Alltag.

Weitere Informationen

Beispieleinladung zum Seminar

Ortsvorsteher Seminare

Demografischer Wandel als wichtige Zukunftsfrage für die Ortsteile

Im Rahmen des Interreg-Projektes „Demografie-Netzwerk“ veranstaltete der Schwarzwald-Baar-Kreis eine Seminarreihe für Ortsvorsteher und Bürgermeister aus dem Landkreis. Thema war der Umgang mit dem demografischen Wandel in den Ortsteilen. translake unterstützte den Landkreis bei der Konzeption, Organisation und Durchführung der Seminare.

Der demografische Wandel macht sich in den Ortsteilen oftmals früh bemerkbar, da den Teilorten weniger Ressourcen zur Verfügung stehen als den Kernbereichen – viele Dienstleistungen werden nur zentral angeboten oder in den Ortsteilen wenig nachgefragt. Fragen zur Daseinsvorsorge standen daher im Mittelpunkt der Seminarreihe. Nach der Begrüßung durch Landrat Sven Hinterseh erklärte Sozialdezernent Jürgen Stach die Demografiestrategie des Landkreises. Anschließend tauschten sich die Teilnehmer über mögliche interkommunale Kooperationen und Vorgehensweisen aus und wurden dabei unterstützt, wichtige Vorhaben ihrer Ortsteile unter dem Gesichtspunkt „Demografie“ weiterzuentwickeln.

Was haben wir erreicht?

Anhand von Vorträgen, Best-Practice-Beispielen und Workshops verschafften sich die Teilnehmenden in kurzer Zeit einen Überblick über die demografischen Herausforderungen und arbeiteten an konkreten Vorhaben für ihren Ortsteil.

Weitere Informationen

Flyer: Ortsteile - fit für den demografischen Wandel

Alle Projekte Weiteres

  • Arbeitsmarkt Bodensee (seit 2015)
  • Weiterbildungskooperation Bodensee (seit 2008)
  • Interkulturelle Seminare für Auszubildende der öffentlichen Verwaltungen (seit 2006)
  • Interreg-Projekt micelab:bodensee (2016-2018)
  • Bildungsmonitoring Singen (2016)
  • Interreg-Projekt Demografie-Netzwerk (2015-2018)
  • Interreg-Antrag grenzüberschreitender Verkehr Kreuzlingen-Konstanz (2015-2017)
  • Interreg Projekt Klein-Venedig (2015-2016)
  • Teacher`s Day mit Arbeitskreis Schule-Wirtschaft Hegau-Bodensee (2015)
  • Netzwerk:Zukunft:Wirtschaft (2013-2016)
  • Leonardo-Projekt go&learNET (2013-2015)
  • Interreg-Antrag „Europan-Wettbewerb“ (2012-2014)
  • Leonardo-Projekt go&learn (2012-2014)
  • Interreg-Projekt „2000-Watt-Gesellschaft Bodensee“ (2012-2014)
  • Jobmarkt „Im Sommer am See, im Winter im Schnee“ (2011-2014)
  • Business-Speed-Dating für das Unternehmenscluster BioLago (2011)
  • Förderantrag Interreg „Masterstudiengang Frühe Kindheit“ PHTG/Uni Konstanz (2010-2011)
  • Befragung zum Kärtle der Stadtwerke Konstanz (2010)
  • Weiterbildungsprogramm Stadt Überlingen (2010)
  • Interreg-Projekt „Städte gestalten Zukunft“ (2009-2011)
  • Fahrgastbefragung Fähre Konstanz (2008)
  • Mitarbeiterbefragung Stadt Feldkirch (2008)
  • Infocenter EURES Bodensee (2007-2013)
  • Broschüre „Unternehmen ohne Grenzen“ (2006-2013)
  • EURES Bodensee (2004-2014)
  • Arbeitsmarktmonitoring Bodensee (2004-2013)
  • Statistikplattform Bodensee (2004-2012)